Vorhaben des Herzens

Tiefes Wasser ist das Vorhaben im Herzen eines Mannes; ein verständiger Mann aber schöpft es aus. (Spr. 20.5) Brunnenwasser kann nicht erfrischen und kann keinen Durst löschen, solange es in der Tiefe des Brunnens bleibt und nicht nach oben geschöpft wird. Dein und mein Vorhaben kann nicht Nutzen bringen, solange wir es nur im Herzen haben aber es nicht in die Welt tragen. Falschverstandene Demut, Minderwertigkeitsgefühle und Ängste wollen unsere guten Pläne in der Unsichtbarkeit des Herzens einsperren. Und damit in der Wirkungslosigkeit. Um Wasser aus einem Brunnen zu schöpfen bedarf es einer gewissen Mühe. Genauso bedarf es unser Bemühen dir Vorhaben des Herzens Wirklichkeit werden zu lassen. Gute Vorhaben haben oft ihre Wurzeln in der Unsichtbarkeit des Herzens, brauchen aber in der sichtbaren Welt Äste an denen ihre Früchte wachsen können.

Geliebt

Vater, du hast mich aus Liebe gerettet. Nicht einfach nur gerettet, sondern: aus Liebe gerettet. Nicht, weil du einer moralischen Pflicht nachgehen oder einem religiösen Anspruch gerecht werden wolltest. Nicht um dir selbst auf die Schulter klopfen zu können, vor irgendjemand gut dazustehen. Auch nicht um den Himmel zu beindrucken. Solche Motive bewegen dich nicht. Es war deine Liebe. Vater, deine Liebe ist ewig Du bist ewig, und ewig derselbe. Deswegen hast du mich schon Immer geliebt, auch schon bevor es mich gab. Deswegen liebst du mich, auch wenn es mich hier einmal nicht mehr gibt. Dann hast du mich in die himmlische Ewigkeit hineingeliebt und liebst mich endlos. Aber jetzt und heute lebe ich in dieser Welt. Fähig dich zu enttäuschen. Und doch jetzt und heute geliebt. Denn deine Liebe ist ewig und ewig ist immer. Also auch jetzt.
Texte. Verschiedene